Großflächige Photovoltaikanlagen auf Industriehallen, Logistikzentren und Produktionsgebäuden erfordern mehr als Standard-Monteure: Sie brauchen ein Team, das schwierige Dachzugänge, große Höhen und laufenden Betrieb darunter gleichzeitig beherrscht. Verttec bringt eigene Industriekletterer und eigene Planungskapazität mit — von der Statik-Ersteinschätzung über die Anlagenplanung bis zur zertifizierten Montage per Seilzugangstechnik. Wir arbeiten als Subunternehmer für Generalunternehmer sowie direkt mit Industriebetrieben im Ruhrgebiet, die ihre Dachfläche erschließen wollen.
Leistungsumfang für Gewerbe und Industrie
- →Statische Vorabprüfung durch eigene Planer — klare Aussage zur Machbarkeit vor Auftragserteilung
- →Anlagenplanung und Wirtschaftlichkeitsrechnung für gewerbliche und industrielle Objekte
- →Gerüstfreie Montage per Seilzugangstechnik — kein Betriebsstopp, keine blockierten Rangierflächen
- →Installation auf Trapezblech-, Sandwichpaneel- und Flachdächern — auch bei eingeschränkter Statik
- →Netzanschluss und EEG-konforme Inbetriebnahme durch zertifizierten Elektro-Meisterbetrieb
- →Wartung und Monitoring per Seilzugang — effizient auch bei Hochregallager-Dächern über 12 m Traufhöhe
- →GU-konforme Dokumentation: AS-BUILT-Pläne, DGUV-Nachweise, Abnahmeprotokolle
Eigene Planer. Eigene Industriekletterer. Kein Subunternehmer-Chaos.
Viele Solar-Installationsbetriebe stoßen auf großen Industriedächern an Grenzen: Hebebühnen, die nicht ranfahren können. Gerüste, die den Betrieb unterbrechen. Fehlende Planerkapazität für Statik und Netzanschluss. Verttec ist anders aufgestellt.
Unsere Industriekletterer sind IRATA/FISAT-zertifiziert und bringen Erfahrung aus Großbaustellen in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und dem gesamten Ruhrgebiet mit — von Schornsteinarbeiten über Hallenwandsanierungen bis zur PV-Installation auf Industrie- und Gewerbedächern.
Generalunternehmer und Projektentwickler erhalten bei uns ein schlüsselfertiges Solar-Subgewerk ohne Schnittstellen-Risiken. Industriebetriebe erhalten eine Ersteinschätzung direkt vor Ort — mit belastbaren Zahlen zu Machbarkeit, Ertrag und regulatorischen Anforderungen.
Fassadensolaranlagen — vertikale Modulmontage für Industrie und Generalunternehmer
Großes Dach, aber zu wenig Statik-Reserve? Dachfläche schon belegt oder für andere Nutzung reserviert? Für Industriegebäude, Logistikzentren und Hallen bietet Verttec eine Lösung, die die meisten konventionellen Solar-Installateure schlicht nicht anbieten können: Fassadensolaranlagen mit vertikaler Modulmontage — installiert ohne Gerüst durch unsere zertifizierten Industriekletterer.
Gerade im Ruhrgebiet mit seinem historischen Bestand an Industriehallen aus den 1960er bis 1990er Jahren stoßen Aufdachanlagen regelmäßig an Statikgrenzen. Die Fassade bietet den baurechtlich und statisch unabhängigen Weg zur eigenen Stromerzeugung — ohne Eingriff in den Dachtragwerk.
Für Generalunternehmer im Industrie- und Gewerbebau ist Verttec der optimale Subunternehmer-Partner: Wir übernehmen die Fassadensolar-Gewerke im laufenden Bauprojekt, ohne die Baustelle mit Gerüsttürmen zu blockieren.
Warum Fassadensolar statt reiner Dachlösung
- →Dachstatik bleibt unangetastet — ideal für ältere Hallen ohne Lastreserve
- →Zusätzliche Stromerzeugungsfläche — Dach- und Fassadensolar ergänzen sich
- →Winterertragsvorteil — vertikale Module liefern bei tiefem Sonnenstand deutlich mehr als Aufdachanlagen
- →Kein Schneebelag auf vertikalen Modulen — 365-Tage-Produktion ohne Schneeausfall
- →Lastprofilglättung — Ost-West-Ausrichtung steigert Eigenverbrauchsquote ohne Speicher
- →VHF-Synergie — PV in Fassadensanierung integrieren, doppelte Förderung (BEG und KfW 270)
- →EU-Solarpflicht ab 2027 — Fassaden-BIPV ist anerkannte Erfüllungsoption
Warum Industriekletterer statt Gerüst
- →Kein Gerüstauf- und -abbau — spart bei 20 m × 50 m Hallenfassade 15.000–40.000 € Gerüstkosten
- →Keine Straßensperrung, keine Gerüstandergenehmigung
- →Arbeiten laufen parallel zum Hallenbetrieb — keine Produktionsunterbrechung
- →Jede Fassadengeometrie erreichbar — Rücksprünge, Absätze, Ecken kein Problem
- →Kürzere Projektlaufzeit — Mobilisierung in Tagen, nicht Wochen
- →GU-ready: nahtlos in Generalunternehmerverträge integrierbar, DGUV-zertifiziert
Für welche Gebäude ist Fassadensolar besonders geeignet?
Einblicke in unsere Arbeit



Häufige Fragen
Arbeiten Sie als Subunternehmer für Generalunternehmer?▼
Ja. Wir übernehmen das vollständige Solar-Gewerk als Subunternehmer für Generalunternehmer und Projektentwickler — inklusive Planung, Montage, Netzanschluss und Dokumentation. Unsere Industriekletterer lösen Zugangsprobleme auf Industriedächern, die mit konventionellen Methoden nicht wirtschaftlich darstellbar wären.
Können Sie auf Dächern mit eingeschränkter Statik arbeiten?▼
Das ist unser Ausgangspunkt. Unsere Planer führen vor jedem Auftrag eine Statik-Ersteinschätzung durch. Je nach Ergebnis planen wir penetrierte Befestigungssysteme am Trapezblech, aerodynamische Auflastsysteme oder Leichtbaumodule ab ca. 4 kg/m² — klebend, ohne Bohren.
Wie läuft eine Montage auf einem bewirtschafteten Industriedach ab?▼
Unsere Industriekletterer arbeiten vom Dach aus — der Hallenbetrieb läuft weiter. Gabelstapler, Produktionslinien und LKW-Andock werden nicht gestoppt. Wir benötigen keine Bodenfläche für Gerüste oder Hebezeuge. Auf großen Dachflächen setzen wir mehrere Seilteams parallel ein.
Was bedeutet die NRW-Solarpflicht ab 2026 für Bestandsobjekte?▼
Ab dem 1. Januar 2026 gilt in NRW: Wer bei einem Nichtwohngebäude das Dach vollständig neu eindeckt, ist zur PV-Installation verpflichtet. Wer eine Dachsanierung plant, sollte die PV-Integration jetzt im Vorfeld klären — wir geben eine Ersteinschätzung zur Machbarkeit.
Lohnt sich Fassadensolar wirtschaftlich, wenn der Jahresertrag unter dem einer Aufdachanlage liegt?▼
Der Gesamtertrag pro kWp fällt bei Fassadenanlagen in Ost-West-Ausrichtung mit rund 850–950 kWh/kWp etwa 10–20 % unter das Optimum einer Südanlage. Entscheidend ist jedoch die Eigenverbrauchsquote: Durch das gleichmäßige Erzeugungsprofil über den Tagesverlauf steigt diese auf 50–60 % ohne Speicher — gegenüber rund 30 % bei einer Südanlage mit Mittagsspitze. Da selbst genutzter Strom den Netzbezugspreis von 25–35 ct/kWh ersetzt statt einer Einspeisevergütung von 7–8 ct/kWh zu erzielen, ist die Wirtschaftlichkeit bei hohem industriellem Eigenverbrauch oft besser als eine reine Jahresertragsrechnung suggeriert.
Können bestehende Hallen nachgerüstet werden, oder ist Fassadensolar nur bei Neubau sinnvoll?▼
Die Nachrüstung von Bestandsgebäuden ist der häufigste Anwendungsfall. Montagesysteme wie K2 Systems PV Wall sind speziell für Bestandsfassaden aus Trapezblech, Sandwichelementen, Beton und Mauerwerk entwickelt worden — Befestigung via Distanzschrauben ohne Fassadendurchdringung. Unsere Industriekletterer prüfen die Bestandsfassade vorab auf Untergrundqualität, Tragreserven und optimale Befestigungspunkte.
